Guitar Guitar Fender Jazzmaster

Guitar Guitar Fender Jazzmaster

Die Jazzmaster ist eine E-Gitarre, die seit 1958 vom US-amerikanischen Musikinstrumentenbauer Fenr hergestellt wird. Ursprünglich als Nachfolger r Stratocaster und Topmoll r Gitarrenlinie geplant, blieb die Jazzmaster hinter n hohen Erwartungen s Firmenchefs und Erfinrs Leo Fenr zurück. Nach sinkenn Verkaufszahlen und Produktionseinstellung erlebt die Jazzmaster durch ihre Popularität bei Musikern s Grunge- und Alternative Rock seit n 1990er Jahren eine Renaissance.

In n 1950er Jahren entwickelte sich r Markt für elektrische Gitarren rasend schnell. Die noch junge Firma Fenr, die zuvor bereits die Molle Telecaster und Stratocaster erfolgreich auf n Markt gebracht hatte, entwickelte die Jazzmaster als Topmoll r Gitarrenlinie. Sie wur r Öffentlichkeit 1958 auf r Musikmesse NAMM-Show (National Association of Music Merchants) in Anaheim (Kalifornien) vorgestellt. Die Jazzmaster war aufwändig konstruiert und zielte mit ihrem warmen Klang und ihrem Namen auf n Markt r Jazzmusiker, die bis dahin immer noch die Instrumente r Konkurrenzfirma Gibson bevorzugten. Diese hatten im Gegensatz zu Fenr ein dunkles Palisanr-Griffbrett und größere Tonabnehmer, was von Leo Fenr für die Jazzmaster kurzerhand übernommen wur.

All

Die Verkaufszahlen blieben trotz massiven Marketings (Fenr benutzte die Jazzmaster zeitweise sogar als Logo auf m offiziellen Briefpapier) hinter n Erwartungen zurück. Angestammte Fenr-Spieler bevorzugten die heller klingenn Molle Telecaster und Stratocaster, Jazzmusiker konnten sich meist schon nicht mit m mornistischen sign r Jazzmaster anfreunn und blieben bei n traditionellen Archtop- und Les-Paul-Mollen r Firma Gibson. Dagegen entckte jedoch die Gruppe r Surf- und Rock-’n’-Roll-Szene die Qualitäten s Instruments für sich.

Fender American Professional Ii Jazzmaster

Nachm die Verkaufszahlen stetig sanken, kam es 1982 zur kompletten Einstellung r Produktion und die Jazzmaster verschwand aus n Län. En r 1980er Jahre wur sie von n Musikern r Grunge- und Alternative-Szene wierentckt: Auf r Suche nach guten, günstigen Instrumenten durchstreiften die Musiker die Gebrauchtlän und fann in r fast vergessenen Jazzmaster eine preiswerte Möglichkeit, eine echte Fenr zu spielen. Weiter dürfte das exotische sign zu r Beliebtheit in r alternativen Rockszene beigetragen haben, da man sich so auch optisch von n vorherrschenn Rock- und Popmusikern absetzen konnte.

Hergestellten Squier-Mollen bis hin zu aufwändigen Sonranfertigungen in Fenrs Custom-Shop. Die Produktionszahlen liegen aber nach wie vor weit unter nen r anren Molle.

Die Jazzmaster folgt wie bereits die Telecaster und Stratocaster m grundlegenn Konstruktionsprinzip r Firma Fenr: Auf einen massiven Korpus aus Erlen- beziehungsweise Eschenholz wird ein Hals aus Ahornholz mit einer Mensur von 648 mm geschraubt. Die Stimmmechaniken befinn sich in einer Linie auf r oberen Seite r asymmetrischen Kopfplatte. Die Elektrik ist auf ein meist aus Kunststoff bestehens Schlagbrett montiert, welches sich unter n Saiten auf m Korpus befint.

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Fender Jazzmaster Blacktop Occasion

Im Gegensatz zu n anren Mollen r Firma Fenr besteht die Elektrik r Jazzmaster aus zwei flachen, großen, nur bei r Jazzmaster verbauten Singlecoil-Pickups, die einen warmen, glockigen Klang erzeugen. Die Schaltung erfolgt über einen Kippschalter mit drei Stellungen, in nen entwer Steg-, Hals- or bei Tonabnehmer aktiviert wern. r Klang wird von einem Tone- und einem Volumeknopf geregelt. Als Besonrheit besitzt die Jazzmaster einen weiteren Schiebeschalter und zwei Rollregler, mit nen ein zweiter Sound für n Halspickup eingestellt wern kann. Dieser wird durch n Schiebeschalter unabhängig von r normalen Klangeinstellung abgerufen. Ursprünglich waren diese Alternativklänge dafür gedacht, auf Knopfdruck n dunklen, warmen Ton von Jazzgitarren erzeugen zu können. Da die einstellbaren Klangfarben tatsächlich eher dumpf und „mulmig“ sind, setzten nur wenige Musiker diese in r Praxis ein. Oft begegnet man Instrumenten, die mit Humbuckern ausgerüstet sind. Diese stellen fast ausnahmslos Modifikationen von Musikern dar, um einen noch druckvolleren Ton zu erreichen. Da die Fräsungen r Pickups sehr groß sind, ist diese Modifikation meist ohne aufwändige Holzarbeiten möglich. Vereinzelt auftauchen Jazzmaster mit drei Singlecoil-Pickups dürften ebenfalls nachträgliche Modifikationen darstellen.

Die Tremoloeinheit besteht aus einer Brücke (Steg) und einem getrennten Saitenhalter. r Saitenhalter besteht aus einer Grundplatte und einem L-förmigen Metallblech, welches im Knick an einer Metallkante drehbar gelagert ist. An r kürzeren Seite s L-förmigen Blechs, welches aus r Grundplatte herausragt, sind die Saiten aufgehängt. Die längere Seite befint sich unter r Grundplatte, wo eine Fer n Zug r Saiten entgegenwirkt. In einer Hülse wird hier auch r Tremoloarm eingesteckt. Die Brücke ruht auf zwei höhenverstellbaren Schrauben und ist so angebracht, dass sie bei Gebrauch s Tremolos mitkippen kann („swiveling action“). Die Saiten selbst laufen über Gewinhülsen. Das Tremolo r Jazzmaster ist bei richtiger Einstellung relativ stimmstabil, erlaubt jedoch nur einen kleinen Bereich r Tonhöhenveränrung (ca. +/- zwei Halbtöne). Ein Nachteil r aufwändigen Konstruktion sind rasseln Störgeräusche, hervorgerufen durch mitschwingen Metallteile s Tremolos or r Brücke. Dies ist bedingt durch n mangelnn Andruck r Saite auf n Steg durch einen zu flachen Knickwinkel r Saite. Bei härterem Anschlag besteht zum die Gefahr, dass die Saiten (insbesonre die Basssaiten E und A) verrutschen or vom Steg springen. Leo Fenr hatte diese aufwändige Konstruktion bereits für die Stratocaster vorgesehen, wur von seinen Mitarbeitern jedoch überzeugt, einen einfacheren (und letztlich erfolgreicheren) Ansatz zu verfolgen. Eine gängige Modifikation (vor allem bei n sogenannten Signature-Mollen) ist daher, die Brücke r Mustang zu verwenn, da sie lediglich anstelle r ursprünglichen Brücke in die dafür vorgesehenen, baugleichen Halterungen gelegt wern muss und im Vergleich zu anren Lösungen günstig zu haben ist.

Fender

Das Tremolo besitzt einen Schiebeknopf, mit m man es – optimale Einstellung vorausgesetzt – in r Ausgangsstellung verstimmungsfrei blockieren kann. Dies ist besonrs nützlich, wenn auf r Bühne häufig umgestimmt wird or während s Konzertes eine Saite reißt: Durch die veränrte Saitenspannung wür unter normalen Umstänn die gesamte Stimmung verloren gehen, da das System von Saitenspannung contra Rückholfer außer Gleichgewicht gerät. Dies kann durch das Blockieren wirksam verhinrt wern.

Fender Player Series Jazzmaster

Die Jazzmaster wur zu Beginn bevorzugt in r Rock ’n’ Roll beziehungsweise Surf-Szene eingesetzt. n in diesen Musikstilen bevorzugten klaren, glockigen Cleansound (genannt „Twang“) vermag die Jazzmaster zu erzeugen. Weiter kann durch das Tremolo m Ton ein typisches „Schimmern“ hinzugefügt wern, das sich ebenfalls für diese Stilistiken eignet. Bekannte Gitarristen, die die Jazzmaster in diesem Kontext einsetzten, waren unter anren Bob Bogle (The Ventures) und Carl Wilson (The Beach Boys), aber auch Luther Perkins (Johnny Cash’s Tennessee Three) verwente über längere Zeit Jazzmasters. Vor seiner Solokarriere spielte Jimi Hendrix als Studio- und Sessionmusiker u. a. bei The Isley Brothers und Little Richard eine Jazzmaster.

Fender

In späteren Jahren entckte die Grunge- und Alternative-Szene die Gitarre für sich. Namhafte Musiker, die die Jazzmaster benutzten und benutzen, sind unter anrem Elvis Costello, Robert Smith (The Cure), Patrick Waln (Ex-Babyshambles), Lee Ranaldo, Thurston Moore (bei Sonic Youth), J. Mascis (Dinosaur Jr.), Nels Cline (von Wilco ) sowie Kevin Shields und Bilinda Butcher (bei My Bloody Valentine). Um die zum Teil sehr experimentellen Klänge, die diese Bands benötigten/-nutzen, zu erreichen, wurn die Instrumente oft stark modifiziert. In utschland wern Jazzmasters unter anrem von n Bands Tocotronic und Tomte eingesetzt.

Die Jazzmaster wur zu Beginn bevorzugt in r Rock ’n’ Roll beziehungsweise Surf-Szene eingesetzt. n in diesen Musikstilen bevorzugten klaren, glockigen Cleansound (genannt „Twang“) vermag die Jazzmaster zu erzeugen. Weiter kann durch das Tremolo m Ton ein typisches „Schimmern“ hinzugefügt wern, das sich ebenfalls für diese Stilistiken eignet. Bekannte Gitarristen, die die Jazzmaster in diesem Kontext einsetzten, waren unter anren Bob Bogle (The Ventures) und Carl Wilson (The Beach Boys), aber auch Luther Perkins (Johnny Cash’s Tennessee Three) verwente über längere Zeit Jazzmasters. Vor seiner Solokarriere spielte Jimi Hendrix als Studio- und Sessionmusiker u. a. bei The Isley Brothers und Little Richard eine Jazzmaster.

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In späteren Jahren entckte die Grunge- und Alternative-Szene die Gitarre für sich. Namhafte Musiker, die die Jazzmaster benutzten und benutzen, sind unter anrem Elvis Costello, Robert Smith (The Cure), Patrick Waln (Ex-Babyshambles), Lee Ranaldo, Thurston Moore (bei Sonic Youth), J. Mascis (Dinosaur Jr.), Nels Cline (von Wilco ) sowie Kevin Shields und Bilinda Butcher (bei My Bloody Valentine). Um die zum Teil sehr experimentellen Klänge, die diese Bands benötigten/-nutzen, zu erreichen, wurn die Instrumente oft stark modifiziert. In utschland wern Jazzmasters unter anrem von n Bands Tocotronic und Tomte eingesetzt.

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